UNSER AUFTRAG – VERSÖHNUNG ERLEBEN, OFFENBACH LIEBEN.

Mit absolutem Respekt und Wertschätzung jedem gegenüber bringen wir Menschen aller sozialen Milieus und Herkünfte die befreiende Wahrheit Gottes, die sie zu immer größerer Liebe und Einsatz für Gott, die Menschen um sie herum und unsere Stadt bewegt … weil Offenbach es wert ist!

Mit absolutem Respekt und Wertschätzung jedem gegenüber:
Respekt und Wertschätzung bedeuten für uns, unsere Überzeugungen mit anderen in einer Atmosphäre des konstruktiven Dialogs zu teilen. Wir nehmen Zweifel, Kritik und Gegenmeinungen zu unserem Glauben ernst, lösen sie im Gespräch auf, lernen daraus oder lassen sie einfach stehen.

Menschen aller sozialen Milieus und Herkünfte:
Das Kreuz Christi schafft Versöhnung zwischen Gott und Menschen sowie zwischen Menschen untereinander! Wo auch immer Gottes Wahrheit gelebt und verbreitet wird, geschieht tiefe Versöhnung, wo vorher Trennung war. Daher schließen wir als Kirche niemanden aus: Egal woher du kommst oder was deine soziale Lebenssituation ist – du bist bei „Kirche am Start“ herzlich willkommen!

die befreiende Wahrheit Gottes bringen:
Christlicher Glaube heißt Freiheit – Freiheit von inneren Ängsten und Gefängnissen, Freiheit vom Druck äußerer Erwartungen, Freiheit von übernatürlichen Mächten, sogar Freiheit von religiösen Zwängen und Moralismus! Gottes Wahrheit setzt uns frei, die Person zu sein, die

Gott in uns sieht!
immer größere Liebe und Einsatz für Gott, die Menschen um sie herum und unsere Stadt:
Wer von Gottes Liebe erfüllt ist, wird dazu bewegt, seine Mitmenschen zu lieben, sich für sie einzusetzen und ein aktiver Stadtbürger zu sein, der leidenschaftlich „der Stadt Bestes“ sucht!

UNSERE WERTE

Unser Leben als Kirche und unser Engagement für die Menschen um uns herum beruhen auf einem Fundament und acht daraus resultierenden Kernwerten, die unsere besondere Identität ausmachen.

Einfach gesagt ist das Evangelium (übersetzt: gute Nachricht) jene Botschaft der Bibel darüber, wie Gott individuelle Menschen und seine ganze Schöpfung durch das Werk Jesus Christi mit sich selbst versöhnt hat (Kolosser 1,20), um das Problem des Bösen, der Zerstörung und des Todes endgültig zu lösen. Als Kirche Christi ist es unsere höchste Aufgabe, die Kraft dieser Botschaft zu bewahren, indem wir betonen, dass das Evangelium keine Gebrauchsanweisung zum „richtigen Leben“ ist, sondern die Benachrichtigung über das, was bereits für uns getan worden ist – Sie erzählt von Gottes Geschenk an uns, welches wir entweder annehmen oder ablehnen können (Epheser 2,8-9). Daher der Begriff Evangelium. Wir betonen auch, dass es sich beim Evangelium nicht um die elementaren Lehrsätze des christlichen Glaubens handelt, sondern um die Kraft Gottes, die einerseits den Glauben schenkt, andererseits alle Bereiche des Lebens als Christ kontinuierlich trägt, befähigt, formt und verändert (Römer 1,16-17). Sie ist also sowohl für Glaubensfremde, als auch Christen relevant! Dies ist die zentrale Botschaft, die Kirche am Start leben und weitergeben will (1.Korinther 1,23).

Die Bibel schreibt dem Mensch einen unermesslichen Wert zu, weil er das Ebenbild Gottes ist (1.Mose 1,26-27). Ebenbild Gottes bedeutet auch: je mehr der Mensch seinem Urbild entspricht, desto erfüllter ist er. Folglich ist Gott-Zentriertheit der ideale Status für den Menschen und Ich-Zentriertheit sein größtes Problem (das Grundwesen der Sünde; vgl. 1. Mose 3, 4-6). Das Evangelium geht hinter unsere Handlungen und Fassaden und sagt uns die Wahrheit über uns: es enthüllt unsere tiefsten, selbstsüchtigsten Motive, falsche Sicherheiten sowie Erlösungs- bzw. Freiheitskonzepte (Götzen) und zeigt uns, dass wir uns nicht selbst ändern können. Gleichzeitig richtet es unseren Blick auf Gottes unendliche Liebe und reiche Gnade, die er uns durch das Werk Christi erwiesen hat. Gottes Gnade immer besser zu verstehen und immer mehr zu erfahren, verändert unsere Herzen: aus Angst wird Liebe für Gott, aus Ablehnung wird Sehnsucht nach ihm, aus Zwangsgehorsam wird fröhliche Hingabe an ihn und aus einer ich-zentrierten Existenz wird Gott-zentriertes Leben. So eine innere Veränderung bringt in jedem Lebensbereich neue Perspektiven und Verhaltensmuster zur Freude Gottes und zum Wohl der Menschen um uns herum hervor (Römer 12,1-2).

Die Veränderungen, die das Evangelium im unsichtbaren Teil unseres Wesens bewirkt, werden zwangsläufig in unserem Umgang mit anderen Menschen sichtbar (Philipper 2,3-13). Es entsteht allmählich eine Gemeinschaftsart, die für jeden den perfekten Rahmen bildet, um die verändernde Kraft des Evangeliums persönlich zu erleben. Dadurch, dass jeder um seine Ich-Zentriertheit und der unverdienten Gnade Gottes weiß, ist eine evangeliumszentrierte Gemeinschaft der Ort, an dem unsere Masken fallen können und Wertschätzung, Beistand, Fürsorge und Ermutigung zum Gott-zentrierten Leben geschehen kann. Nicht nur für Christen ist eine solche Gemeinschaft von Nutzen, denn nur durch den hier gelebten Glauben, kann das Evangelium für Glaubensfremde greifbar werden (Johannes 13,34-35). Bei Kirche am Start findet dieser Kernwert in unseren Hauskirchen Ausdruck, die jeweils am 2. und 4. Sonntag des Monats stattfinden.

Das Evangelium hebt alle kulturellen und sozialen Grenzen auf, die uns voneinander trennen (Kolosser 3,11). Kulturelle Versöhnung wird erreicht, indem das Evangelium uns beibringt, einerseits alle Kulturen als unvollkommen zu erkennen (Römer 3,9-12) – und deswegen keine zu idealisieren. Andrerseits lehrt es uns, die kulturelle Vielfalt als Geschenk Gottes anzusehen und zu feiern (1.Mose 11,7-9) – und daher die kulturellen Unterschiede nicht zu relativieren. Weil wir immer besser begreifen, dass allein Christus Herr ist (und nicht die Kultur, Ethnie oder das soziale Milieu), finden wir nicht nur die Kraft, einander lediglich zu tolerieren, sondern wertzuschätzen. Soziale Versöhnung geschieht dadurch, dass das Evangelium unser Streben nach materieller und emotionaler Sicherheit entlarvt, die wir irrtümlicherweise durch sozialen Status und materiellen Besitz zu erhalten versuchen. Gleichzeitig zeigt es uns, wie Gottes unverdiente Gnade uns ständig arm vor ihm stehen lässt, während sie uns zugleich über alle Maßen reich macht (Römer 5,8; 2. Korinther 8,9; Epheser 2,4-7; 1. Johannes 4,10; Jakobus 1,9-10). Die Frucht davon ist Dankbarkeit statt Bitterkeit und unendliche Sorge; Mitgefühl und Barmherzigkeit statt extreme Schuldzuweisung (an sich selbst sowie an anderen); Schritte zu wagen statt Opfer zu bleiben sowie Demut und Großzügigkeit. So werden wir zu einer Kirchengemeinde, die sich mehr und mehr des Gottesgeschenks bewusst wird, dass wir als seine Söhne und Töchter in seinem ewigen Volk angenommen sind, worin unsere Identität jetzt gründet.

Weil Menschen, die Glaubenszweifel hatten, als gottlos galten und sogar Feinde bzw. Kritiker des Glaubens waren, immer willkommen bei Jesus waren (Johannes 3; Johannes 8,1-11; Apostelgeschichte 9,1-6), wollen wir als Kirche auch ein Ort für Skeptiker, Glaubensfremde und Andersgläubige sein. Dies bedeutet, dass wir Fragen und Kritik an unserem Glauben ernst nehmen und plakative Antworten vermeiden. Es heißt auch, dass unsere öffentlichen Veranstaltungen so gestaltet werden, dass die Perspektive von Nicht-Christen stets berücksichtigt wird: wir achten z.B. auf verständliche Sprache, ästhetische Qualität, kulturelle Relevanz und setzen bei Teilnehmern keinen christlichen Meinungskonsens voraus. Da das Evangelium uns lehrt, dass wir nicht aufgrund unserer moralischen Überlegenheit und exzellenten Leistungen gerettet sind, sind wir gern bereit von Kirchenfremden zu lernen. Auf der persönlichen Ebene bedeutet es, dass wir unsere sozialen Netze nicht nur auf gleichgesinnte Christen beschränken, sondern ehrliche Beziehungen/Freundschaften mit Nicht-Christen aufbauen, wodurch sie in Berührung mit dem Evangelium kommen und wir durch ihre Lebenserfahrungen und Gaben bereichert werden können. Wir sind überzeugt, dass es nur durch eine solche Lebenskultur für viele unserer Freunde möglich ist, den christlichen Glauben (neu) zu entdecken.

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Menschen machte sich Jesus zum Diener von allen (Matthäus 20,25-28; Lukas 22,24-27). Diese Besonderheit wird in der Kirche Christi dadurch sichtbar, dass jeder durch den Dienst an den anderen aufblühen und wachsen kann (Römer 12,4-11; 1.Korinther 12,12-27; Epheser 4,11-16; 1.Petrus 4,10-11). Dabei verleiht uns das Evangelium stets die richtige Perspektive für unseren Dienst: weil unsere Fähigkeiten auf Gottes Gnade beruhen, können sie keinen Grund für Überlegenheits- oder Minderwertigkeitsgedanken sein und machen zugleich christlichen Dienst für alle möglich. Weil unser Dienst nicht darauf zielt, allein Gott zu verherrlichen und andere zu erbauen, geschieht er in der totalen Freiheit jeglichen Drucks und in Rücksichtnahme auf andere. Weil die Quelle des Dienstes ein Herz voller Dankbarkeit Gott gegenüber ist, streben wir immer danach, ihm unser Allerbestes mit aller Freude zu geben. Es ist unser tiefster Wunsch als Kirche in Offenbach in unserem Dienst aneinander und an anderen Jesus immer ähnlicher zu werden

Kirche Gottes ist sowohl Vielfalt in Einheit, als auch Einheit in Vielfalt, die sich in dem Bekenntnis zu Christus gründet (Johannes 15,1-9; 1.Korinther 12; Kolosser 2,16-19; Epheser 4,4-7.15-16). Deswegen streben wir nach dieser Einheit und verstehen uns als Teil von etwas Größerem, das durch seinen besonderen Auftrag dem Ganzen dient und für das Gelingen dieses Auftrages das Ganze braucht. Da das Evangelium uns lehrt, dass unsere Erkenntnisse unvollkommen sind (1.Korinther 8,1-2), setzen wir unsere Theologie nicht als absolut, sondern lassen uns von Traditionen und modernen Trends hinterfragen; das Evangelium macht uns auch frei im Dienst Christi zu stehen, weshalb wir uns nicht von Traditionen oder gesellschaftlichen Trends gefangen nehmen lassen (Kolosser 2,8-9). In der Praxis bedeutet dies, dass wir in unseren Veranstaltungen möglichst christliche universelle Symbole (z.B. Bekenntnisse und Gebete) und Schätze der Vergangenheit (z.B. liturgische Elemente) einbauen, Beziehungen zu anderen Kirchen und christlichen Werken/Diensten pflegen, unsere Ressourcen und Begabungen für sie zur Verfügung stellen wollen, uns von ihnen unterstützen lassen und für Zusammenarbeit offen sind.

Wir glauben, dass christliche Kirche in erster Linie immer eine Kirche für ihre Stadt/Ort ist. Das Evangelium führt uns dazu unsere Stadt lieben und schätzen zu lernen, genauso wie Gott selbst es tut (Jona 4,10-11; 1.Tim 2,2-3). Kirche für die Stadt zu sein, heißt auch, dass wir unser Leben, das vom Evangelium ständig verändert wird, für ein florierendes Offenbach einsetzen (Jeremia 29,4-8). Das bedeutet sowohl als Individuum als auch als Ganzes, dass wir in unseren Berufen für harte und ehrliche Arbeit im Dienst anderer stehen; wir engagieren uns für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenwürde; wir verwenden unsere finanziellen, menschlichen und logistischen Ressourcen dazu, Menschen in unserer Stadt – besonders den Vergessenen – Gottes Liebe weiterzugeben. So stellt sich Kirche am Start ihr Dienst für Offenbach am Main vor.

Jesu Auftrag an uns und daher unser höchstes Ziel ist es alle Menschen in unserer Stadt mit Jesu Liebe im Evangelium zu bereichern (Matthäus 5,13-16; 28,19-20; Johannes 12,32). Diesen Auftrag können wir nur erreichen, wenn Multiplikation Teil unserer Gemeinde-DNA wird. Es heißt, dass Multiplikation auf vier Ebenen gelebt werden muss:
a) persönlich: jeder in der Gemeinde ist vom Evangelium so bewegt und begeistert, dass er es anderen in seinem persönlichen Netzwerk in Wort und Tat kommunizieren will;
b) Gemeindestrukturen: unsere Strukturen zielen darauf, Menschen so früh wie möglich zu befähigen und selbstständig zu machen. So werden immer mehr Ideen und Projekten für die Menschen entstehen und umgesetzt werden;
c) die Hauskirchen: unsere Hauskirchen sind durch ihren Dienst in ihrer Ortschaft und durch die begrenzte Anzahl der Teilnehmer (bis 12 Leute) auch auf Multiplikation ausgelegt;
d) Gemeindegründung: Um den geistlichen Bedürfnissen der Stadt immer besser zu begegnen, brauchen wir unterschiedliche Gemeinden für unterschiedliche Menschen. Es geht uns um mehr als die Gründung einer Kirche; wir wollen eine Bewegung sein, die die Menschen um uns herum mit Sinn, Freude, Friede und Hoffnung erfüllt und mitreißt.

UNSERE ZUGEHÖRIGKEIT

Als eine Kirche Gottes bekennen wir uns zu den historischen christlichen Bekenntnissen (z.B. das apostolische Glaubensbekenntnis, das Nizänische Bekenntnis), zu den Grundsätzen der evangelischen Reformation, sowie zu der Glaubensbasis der Deutschen Evangelischen Allianz.

Anskar-Kirche Deutschland: Kirche am Start Teil der Anskar-Kirche Deutschland und somit in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Hessen-Rheinhessen vertreten. Die Anskar-Kirche Deutschland (AKD) ist eine evangelisch-charismatische Freikirche. Obwohl ihre Entstehung relativ neu ist (1988), legt die Anskar-Kirche sehr viel Wert auf das historische Christentum sowie die zwei Jahrtausende Kirchengeschichte. Die Zugehörigkeit zur AKD offenbart auf der einen Seite unsere Übereinstimmung mit ihren drei zentralen Werten: bibeltreue Lehre, Wertschätzung der Kirchengeschichte und Offenheit für Gottes Wirken durch seinen Geist – noch heute.

MissionMosaik: MissionMosaik ist eine Bewegung von verschiedenen christlichen Kirchen, die sich nach einem multikulturell-integrativen Kirchenmodell sehnen. Es bedeutet einerseits, dass die verschiedenen Kulturen unter uns nicht nur akzeptiert, sondern wertgeschätzt und gefeiert werden. Andererseits, dass Deutschland als Gastland für die Einen und als neue Heimat für die Anderen gewürdigt wird. In Offenbach träumen wir von einer Kirche, die ein Begegnungs- und Versöhnungsraum zwischen allen 156 Nationen, die hier ihr Zuhause gefunden haben, sein wird. Wir glauben, dass interkulturelle Versöhnung eine der wichtigen Implikationen des Glaubens an Jesus ist!

Lionel

Leitender Pastor
MEHR VON MIR

Wie wurde Lionel Christ?
Ich kam zum ersten Mal in Kontakt mit dem christlichen Glauben durch meinen Mathe-Nachhilfelehrer, da meine Familie nicht christlich war. Wir trafen uns Mal in der Woche und jedes Mal strahlte er eine außergewöhnliche Freude aus, was mich sehr neugierig machte. Als ich dann mit 16 eine christliche Gemeinde besuchte, stellte ich fest, dass alle dort diese Freude ausstrahlten. Ich entschied mich darauf, die Person, die diese Freude bewirkt, kennen zu lernen: Jesus Christus. Je mehr ich ihn entdeckte, desto mehr erfüllte er mein Herz mit dieser Freude. So wurde ich Christ.

Was ihn bewegte, Pastor zu werden:
Das bedeutendste Ereignis für mich – neben meiner persönlichen Begegnung mit Jesus – war zu sehen, wie meine Mutter, mein Vater und meine Schwester auch diese Freude erlebten, mit dem Ergebnis, dass die Ehe meinen Eltern gerettet wurde. Als ich das mit 18 erlebte, wusste ich wofür ich leben wollte.

Was er mit Gott erlebt:
Das Leben mit Ihm ist ein einziges Abenteuer! Ich merke jeden Tag erneut, dass mein Leben Teil eines größeren Plans ist, den ich mir selbst nie hätte ausdenken hätten. Gottes Wege sind zu außergewöhnlich, als dass ich mir selbst ausdenken könnte, wie der nächste Schritt aussehen kann bzw. was mich erwartet. Ich bin immer wieder begeistert!

Wofür brennt sein Herz:
Mein Herz brennt dafür, alles dafür zu tun, dass Menschen von dieser außergewöhnlichen Freude erfüllt werden. Nichts in der Welt erfüllt mich so, wie zu sehen, dass Menschen diese unwiderstehliche Freude erleben und ihr Leben zum Besseren verändert wird.

Was wünscht er sich für Offenbach:
Ich wünsche mir, dass Gottes Liebe jeden Ort und jeden Menschen in unserer Stadt und Region erreicht. Dies wird dazu führen, dass die innere Leere von vielen Menschen überwunden sein wird; weniger Menschen werden einsam sein, weil es ehrliche Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkünfte, Milieus und Alter geben wird und Leute sich immer mehr für das Wohl unserer Stadt und Region engagieren.

Was seine Lebensträume sind:
Ich wünsche mir zu sehen, dass Menschen, die Gottes Liebe und Kraft erlebt haben, viel aktiver gegen die Ungerechtigkeiten unserer Welt handeln und sich für Frieden und Versöhnung in den Konflikten unserer Zeit einsetzen.

Wie er gerne seine Freizeit verbringt:
Ich koche sehr gerne aufwändige Gerichte, spiele Fußball; und genieße gutes Essen, besonders ein richtig gegartes Steak.

Marie

Pastorin
MEHR VON MIR

Wie wurde Marie Christ:
Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und habe dort Jesus früh kennengelernt. Seither lebe ich in lebendiger Beziehung zu Gott, die immer tiefer wird, denn jeden Tag lerne ich mit Herz und Verstand ein bisschen mehr, wie einzigartig die Liebe und Vergebung Gottes in Jesus Christus ist.

Was sie bewegte, Pastorin zu werden:
Von der Liebe und Vergebung Gottes zu erzählen ist das, was ich am liebsten mache und am besten kann. Ich bin Pastorin geworden, weil ich in meinem eigenen Glaubensweg den Ruf in einen lebenslangen Wiederherstellungsprozess sehe, bei dem ich dem Heiligen Geist erlaube, mich in Wahrheit zu leiten. Als Pastorin habe ich das Privileg, diesen gleichen Ruf und Prozess bei anderen Menschen zu begleiten und zu fördern.

Was sie mit Gott erlebt:
Ich erlebe, dass Gott der einzige ist, der alles an mir kennt und mich liebt, wie ich bin, ohne mich so zu lassen, wie ich momentan bin. Täglich bietet er mir an, mich von Lebenslügen frei zu machen, ihm mehr zu vertrauen und mich von ihm leiten zu lassen. Ich erlebe, dass Gott Grund meiner Hoffnung im Leben und Tod ist.

Wofür brennt ihr Herz:
Mein Herz brennt dafür, dass Menschen verstehen, dass es beim Christsein NICHT darum geht, irgendwelche Regeln zu befolgen, die das Leben nur klein machen; irgendwelche leeren Worte zu reden, die keine Bedeutung für das eigene Leben haben oder sich für bessere Menschen zu halten. Mein Herz brennt dafür, dass sie Christsein erleben als tiefe, lebendige Beziehung zum dreieinen Gott, der jeden Lebensbereich durchdringen und zum Erblühen bringen möchte.

Was wünscht sie sich für Offenbach:
Ich wünsche mir für die Stadt Offenbach, dass sie ihren negativen Ruf abschütteln und in jedem Bereich weiter aufblühen kann. Ich wünsche mir für die Offenbacher, dass sie ihre Stadt lieben lernen, sie tatkräftig fördern und gegenseitigen Respekt und Wertschätzung zum Mittelpunkt des täglichen Miteinanders machen. Für die christlichen Kirchen Offenbachs wünsche ich mir, dass wir den Blick für die Nöte einzelner Menschen behalten und den christlichen Glauben so vorleben, dass er Alltagsrelevanz für alle hat.

Was ihre Lebensträume sind:
Ich träume davon, meinen Lebensweg so zu gehen, dass ich stets mit innerer Ruhe und Zufriedenheit sagen kann: „Ich tue mein Bestes.“ Ich träume davon, mich selbst und andere Menschen mit Gottes Augen zu sehen und Gott mit jedem Tag mehr lieben zu lernen. Ich träume davon, noch mehr von der Welt zu sehen als ich es bisher konnte.

Wie sie gerne ihre Freizeit verbringt:
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden – für einen Spiele-oder Filmabend bin ich dabei genauso zu haben wie für actionreiche Ausflüge. Ich musiziere privat in einem kleinen Jazz-Duo und ich verreise äußerst gerne ins Ausland. Entspannen tue ich am besten in der Sauna oder Badewanne.